Bruderschaft II, § 123

Urusvati sieht, wie sehr kosmische Ströme nicht nur auf Weltereignisse, sondern auch auf das Leben einzelner Menschen Einfluss haben. Es lassen sich ungewöhnliche Erkrankungen und ganze Epidemien beobachten, die nicht mit den üblichen Ursachen erklärbar sind. Man kann sehen, dass die Menschen anfällig werden für Erkältungskrankheiten und unerwartete Nervenschmerzen. Schon die Behandlung solch besonderer Beeinträchtigungen des Organismus erfordert ungewöhnliche Maßnahmen. Es lässt sich feststellen, dass sich auch die psychische Energie während solcher Perioden in einem ungewöhnlichen Zustand befindet. Das Sperrnetz gerät in Bewegung, erglüht und kann dann äußere Einwirkungen durchtreten lassen. Wir warnen die Menschen rechtzeitig, damit sie sich in solchen Tagen besonders vorsehen. Wir möchten nicht sagen, dass sich dann die Gefahr verstärkt, die Anfälligkeit jedoch wird spürbar. Vergessen wir nicht, dass die finsteren Kräfte solche Stunden gern ausnutzen. Man muss nicht nur die äußere Gesundheit, sondern auch das nervliche Gleichgewicht schonen. Überhaupt ist es notwendig, sich in besonnener Weise gegenüber den finsteren Kräften zu verhalten. Sie zu leugnen ist Unwissenheit, doch genauso wird es schädlich sein, bei ihrer Erwähnung in Angst zu geraten. Urusvati hat ihre von abscheulich bis schön reichenden Antlitze gesehen. Sie können sich mit einem strahlenden Glanz umgeben und verschiedene Vorteile in Aussicht stellen. Man wird fragen: Können die Eingeweihten des Bösen sich Unseren Türmen nähern? Natürlich können sie dies, obwohl diese Annäherung für sie schmerzhaft ist. Ihre Wut lässt sie weit gehen. Wir sind bisweilen genötigt, Uns starker Entladungen zu bedienen, um ungeladene Besucher zurückzuschlagen. Mit solchen Entladungen schlagen Wir die Finsteren, die sich Unseren Brüdern nähern. So lasst uns an besondere Ströme erinnern, die ihr nachts gespürt habt. Sie können gleichermaßen heilsam und beschützend sein. Das Streben zu Uns kann solche Ströme verstärken. Fremdeinflüsse können Risse im Sperrnetz verursachen, doch Unsere Ströme helfen.

‹ § 122 · Inhaltsverzeichnis · § 124 ›