Bruderschaft II, § 12

Urusvati kann von jenem ungewöhnlichen Gefühl erzählen, das die Flüge im feinstofflichen Körper zu den fernen Welten begleitet. Es ist schwer, mit irdischen Worten von den äußerst feinen Empfindungen jenseits der Grenzen der irdischen Sphäre zu sprechen. Doch es ist unerlässlich, solche Flüge kennenzulernen, damit das Bewusstsein die überirdischen Empfindungen aufnehmen kann. Bei den Brüdern ereignen sich solche Flüge oft. Die Menschen streben gleichfalls nach den höheren Sphären, doch leider lassen sie die Tätigkeit des feinstofflichen Körpers noch nicht ganz zu. Im allgemeinen gelingen viele Experimente, doch nur unter schwierigsten Umständen. Es wird so viel von Energiestrahlen gesprochen, die den Menschen unsichtbar machen. Eine kommende Stufe wird die Erfindung eines kleinen Apparates sein, den man ständig bei sich haben kann und der den Träger unsichtbar macht. Doch danach verbleibt noch Unsere Stufe der Unsichtbarkeit, wenn Wir bestimmte Lichtstrahlen, die für die Unsichtbarkeit nötig sind, aus dem Raum heranziehen. Etwas Ähnliches ist es, wenn einzelne Teile des Körpers dematerialisiert werden. Vor kurzem habt ihr von diesem gehört. Flüge in die fernen Welten erfordern unbedingt Beweglichkeit des feinstofflichen Körpers, der in seiner Anspannung Feurigkeit erreicht. Nur über viele Verkörperungen hin und durch unaufhörliche Bestrebung wird eine solche Fähigkeit erlangt. Es ist unmöglich, sich diese Beweglichkeit gewaltsam anzueignen. Unsere Schwestern machen bei solchen Flügen besonders gute Fortschritte. Die Synthese des weiblichen Wesens unterstützt die Flüge. Vergessen wir nicht, dass solche Flüge mitunter lange andauern, aber in der Bruderschaft versteht man, den zurückgelassenen Körper zu schützen. Lethargie ist oft nichts anderes als ein weiter Flug, doch man weiß mit solchen Naturen nicht richtig umzugehen. Ihre ‘Krankheit’ hätte man im Altertum für heilig gehalten und ihre dabei erlebten Empfindungen in Erfahrung gebracht. Wir besitzen viele Aufzeichnungen über solche Untersuchungen. Beharrlich verzeichnen Wir jedes Gefühl, weil es in der Unbegrenztheit unzählig zu Beobachtendes gibt. Es bleibt noch zu bemerken, dass Funkwellen und ein Übermaß an Elektrizität häufig die Beobachtungen stören.

‹ § 11 · Inhaltsverzeichnis · § 13 ›