Urusvati kennt Unsere Sprache. Doch Wir müssen auch die Mundarten aller Völker kennen. Ständig entstehen Bedenken, in welcher Sprache Gedanken gesendet werden müssen, um die beste Übermittlung zu erreichen. Jeder sendet Gedanken in seiner eigenen Sprache, nämlich in der Sprache, in der er denkt. Es wäre ein Fehler, Gedanken in einer fremden Mundart zu senden, in der Annahme, dies sei bequemer für die Person, zu der ein Gedanke geschickt wird. Eine solche fremdartige Wiedergabe schwächt nur die Kraft der Sendung. Wenn die Menschen sich dazu zwingen, in einer fremden Sprache zu denken, werden sie die inneren Bilder hervorrufen, die mit dem Volk jener Mundart verbunden sind. Dadurch stören sie auch die Klarheit ihres eigenen Denkens. Ich rate dazu, Gedanken nicht nur in der eigenen Sprache zu senden, sondern dies auch in der einfachsten und gewohntesten Umgebung zu tun. Vertraute Gegenstände werden weniger als alles andere die Aufmerksamkeit erschweren. Selbst die Ausstrahlungen solcher Dinge werden keine Gereiztheit hervorrufen. Wir verwirklichen die Gedankenübertragung in einem fast leeren Zimmer. Die Wände sind in blauer oder grüner Farbe gestrichen, wobei das letztere für viele Individuen besonders günstig ist. Ebenso geben Wir einem passenden Sessel den Vorzug, damit die Wirbelsäule sich in aufrechter Haltung befinde. Der Sessel soll den Körper nicht in der einen oder anderen Weise stören. Ebenso darf auch das Licht nicht die Augen reizen. Besser ist es, eine Lichtquelle hinter sich zu haben. Gewaltsame Anspannung darf es nicht geben, sondern nur völlige Sammlung. Manchmal kann man eine Darstellung derjenigen Person vor sich stehen haben, zu der die Sendungen gehen. Doch es ist besser, solch ein Bild gedanklich vor sich zu haben. Ruhe und mitunter die Harmonie von Musik begleiten die Gedankensendung. Erinnert euch dieser Bedingungen, wenn ihr euch Uns bei Gedankensendungen vorstellt.