Angesichts der Erweiterung der Arbeitsgebiete wurde auch die Frage der Qualität besonders wichtig. Die Mitarbeit in verschiedenen Gebieten bedingt eine gleich hohe Qualität; dies bezieht sich sowohl auf die Gedankenarbeit als auch auf die physische Arbeit. Im Bereich der Gedankenarbeit sind abweichende Bestrebungen zu erkennen. Es kann verschiedene Meinungen geben, aber ihr Gehalt sollte nicht hässlich sein. Es kann hohes und geringeres Wissen geben, aber beides sollte brüderlich in erkennbarem Streben verlaufen. Das bedeutet nicht, Wissen zu töten. Gewiss, solch ein Töten gleicht der Lebensberaubung. So viele Keime von Errungenschaften können von Wissenstötern abgewürgt werden. Nicht nur Wissen ist wertvoll, sondern ebenso schätzenswert ist der Prozess des Wissenserwerbs. Die Philosophen verglichen einst diesen Prozess mit einer höheren Freude. Je stärker die Freude empfunden wird, umso größer ist sie. Doch mischt sich unter den Wissenserwerb die Knechtschaft der Ichsucht ein, steigt keine Freude auf, sondern Hass. Beim Wissenserwerb ist Kampf unerlässlich, doch er sollte als Schatzsuche gesehen werden. Keiner der Pfade wird menschenfeindlich sein.