Bruderschaft I, § 162

Die Philosophie des Altertums rät, an die fernen Welten zu denken, als nähme man an ihrem Leben teil. Diese Hinweise wurden in verschiedenen Formen gegeben. Worin liegt der Kern der Sache? Diese Hinweise können keine Abstraktion sein. Die Beharrlichkeit in diesen Hinweisen über solche Teilnahme zeigt, dass der Gedanke an die fernen Welten von großer Bedeutung ist. Die Planetenstrahlen sind stark und wirken auf die Menschen ein. Aber der Gedanke nimmt mächtige Ströme auf, und die Menschheit kann die fernen Welten in den Gedankenprozess nutzbringend aufnehmen. Gewiss, für diese Aufnahme muss man an sie als etwas Naheliegendes denken. Der Gedanke schafft eine besondere Atmosphäre, in der die planetaren Ströme umgewandelt werden und segensreich wirken können. Stoßen diese Ströme jedoch auf einen ablehnenden Gedanken, so ergeben sich schwere Folgen. Man darf nicht meinen, man müsse unaufhörlich an die fernen Welten denken. Was wichtig erscheint, ist, ihnen einen Grundgedanken zuzusenden, der natürlich einer bestimmten Richtung zuströmen wird. Es gibt den äußeren Gedanken und den inneren. Der äußere Gedanke kann von einem Apparat aufgezeichnet werden, der innere Gedanke aber ist fast unerkennbar, obwohl er Farbe und Chemismus aufweist. Möge der Gedanke an die fernen Welten einfach und von Zweifel frei sein; denn Zweifel ist wie ein braunes Gas. Auf diese Weise sehen wir, dass die alte Philosophie sehr nützliche Hinweise beinhaltet.

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