Zu jeder selbständigen Tat wird angespornt. Könnte man aber getadelt werden, wenn sich manchmal der Wunsch erhebt, mit dem Lehrer in Verbindung zu treten, wenn die Zeit kommt, Rat zu erbitten und erfüllt zu sein von der gemeinsamen Aura? Es wurde immer gesagt: ‘Zuerst der Sturm, dann Donner, dann Stille.’ Die Stimme der Stille war diesem Schweigen zuzuschreiben. Doch höher als diese Stimme ist eine andere Verbindung. Ihr wisst, wie die Stimme des Lehrers übermittelt wird; doch es gibt auch eine Vereinigung im Bewusstsein, wenn – ohne Worte – das eigene Bewusstsein augenblicklich in das des Lehrers übertragen wird. Man hört fast auf, selbst zu sein; nur der Kelch ist bis zum Rand mit Gefühlswissen gefüllt. Solch eine Vereinigung übertrifft Worte, denn sie nährt das Gefühlswissen. Es ist natürlich nicht leicht, einen solchen Zustand zu erreichen, doch mit der Erweiterung des Bewusstseins kommt er von selbst, sofern er durch Unwissenheit nicht verhindert wird. Solch ein Bewusstsein umfasst alle Aspekte der Verbindung. Warum muss man die Lehre als Grundlage des Seins in sich aufnehmen? Wenn jemand beginnt, die Lehre aus Egoismus anzuwenden, wird er beginnen, Zutaten hinzuzufügen, ohne dem Fundament Aufmerksamkeit zu schenken. Teilweise Bestrebung führt zu Spaltung und bringt keine Erneuerung. Alle schädlichen Auswirkungen rühren von teilweisen Bestrebungen her. Ihretwegen können sich die Menschen nicht vervollkommnen und den Schönheitssinn läutern. Doch ohne diese Eigenschaft ist die Vereinigung der Bewusstseine nicht möglich.