Agni Yoga, § 333

Es ist sehr wichtig, über den Begriff Lehrer zu sprechen. Man sollte die Nachfolge der Lehrer zitieren, von denen jeder der Schüler eines Höheren ist. Man muss sich an die Tatsache gewöhnen, dass die Lehre keine Widersprüche enthält. Man mag weit voneinander entfernte Meilensteine finden, doch diese werden Zeichen auf demselben Pfad sein. Wenn jemand behauptet, dass Wiederverkörperungen nur in Zeitspannen von 3000 Jahren stattfinden können, so hat er genauso Recht wie jener, der auf einer Frist von nur drei Monaten besteht. Das Glück, Möglichkeiten zu erkennen, ist das Glück der Zukunft. Die Offenbarung von Möglichkeiten ohne Verletzung der Grundlagen des Gesetzes bedeutet, sich der Vervollkommnung nähern. Wenn beim zweiten Menschentypus eine weit längere Frist zur Inkarnation erforderlich war, so verringert die Annäherung physischer und astraler Zustände beim sechsten die Notwendigkeit langer Perioden. Man muss sich auch an das Vermischen der Menschentypen gewöhnen. Der dritte Menschentypus wird kaum das Ziel erreicht haben, wenn die Samenkörner des sechsten bereits im Raum in Erscheinung treten. Wer der LEHRE DES FEUERS folgt, muss verstehen, dass die Vervollkommnung der Materie möglich ist. Die Welten des Körpers und des Lichts sind wesentlich vereinigt worden. Dies wird der Hinweis auf die Umwandlung des sogenannten Todes sein. Gerade das Gespenst des Todes schließt die Tore des Wissens. Es ist nützlich, in den Schulen die Unsterblichkeit zu lehren. Ein Religionssystem, das den Tod lehrt, wird sterben, ebenso wie jene, die zu sterben wünschen; denn der zukünftige Zustand ist in unserem Bewusstsein enthalten. Wer immer die Macht des Feuers trotz seiner Unsichtbarkeit erkennt, versteht die äußere Sichtbarkeit der Entkörperung.

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