Jede kosmische Errungenschaft kann bei Leichtsinn auch gefährlich sein. Sobald die Menschen gelernt haben werden, die neue Energie anzuwenden, steigt für geistig Schwache die Gefahr der Besessenheit. Das Thema Besessenheit muss wissenschaftlich erforscht werden. Dabei werden zwei Fakten festgestellt. Erstens – das Leben wechselt zwischen verschiedenen Bewusstseinszuständen und zweitens – Willenseinfluss eines Wesens auf ein anderes findet statt. Feinstofflich verkörperte Wesen verschiedener Bewusstseinsstufen können demnach einem auf der Erde physisch Verkörperten ihre Gedanken aufzwingen. Die Anwendung von nicht beherrschten Energien kann die Verbindung mit Wesen auslösen, aber nicht nur mit höheren, sie öffnet auch den niederen den Pfad. Ihr wisst ja, wie sehr die niederen Wesen bestrebt sind, an irdische Emanationen heranzukommen. Daher muss man die Menschen zu standhaftem Willen gemahnen; Besessenheit ist der unzulässigste aller Zustände. Nur das Eingreifen eines dritten, starken und reinen Willens kann diesem naturgesetzwidrigen Zustand, der Menschen ohne Rücksicht auf Alter und Stellung trifft, Einhalt gebieten! Es ist Pflicht der Ärzte, Kranke zu beobachten und Anzeichen fremden Willens zu erkennen. Wenn ein Arzt selbst rein genug ist, also nicht befürchten muss den ungebetenen Gast auf sich zu ziehen, dann kann er mit seinem Willen Einfluss nehmen. Die Befreiung von besitzergreifenden Wesen ist jedoch noch keine dauerhafte Heilung, die Gefahr eines Rückfalls besteht drei Jahre lang, und der Patient muss seine Gedanken unter Aufsicht halten. Die Ärzte müssen gewarnt werden. Unzählbar ist die Menge jener, die versuchen die Menschen mit niedrigsten Gedanken zu beeinflussen. Um einen Menschen zu retten genügt es, Willenskraft zu besitzen und den Befehls-Rhythmus herauszufinden. Es ist die Pflicht eines Yogis, schädliche Einflüsse fernzuhalten.