AUM, § 496

Blindgeborene haben zweifellos eine innere Schau, aber sie verstehen es nicht, ihren Eindruck in Worte zu kleiden. Ihre Farben sind vielfältig und sehr viel feiner, weil sie jenen der Feinstofflichen Welt ähneln. Man muss ihren Gesichtsausdruck genau beobachten, um ihre inneren Gefühle wahrzunehmen. Taube und Blinde sind oft gutmütig und weniger reizbar, und zwar nicht nur aufgrund ihrer Entfremdung vom irdischen Leben, sondern auch deshalb, weil sie der Feinstofflichen Welt nahestehen.

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