AUM, § 41

Ein Einsiedler wurde gefragt, wie er in der ständigen Stille leben könne? Empört sagte er: ‘Ihr irrt, ich schweige niemals, sondern unterhalte mich ständig – viele Gesprächspartner besuchen mich.’ Der Einsiedler hatte sich bereits derart der unsichtbaren Welt genähert, dass er diese vollkommen wahrnehmen konnte. Er war im Gebet mit dieser Welt vereint, und sie offenbarte sich ihm in ihrer ganzen Größe. Für solch einen Geist ist der Übergang in die Feinstoffliche Welt kaum wahrnehmbar. In Gesprächen über das Gute kann man sich auf viele Stufen erheben. Das Gebet wird zuerst äußerlich sein, später herzlich und dann vollzieht sich eine Vereinigung mit dem Guten.

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