AUM, § 265

Wissen ist immer positiv und bejahend. Sich mit Verneinungen und Verboten zu befassen, dafür gibt es keine Zeit. Unglaube und Irrtum entspringen der Unwissenheit. Wissen sucht, erforscht und bestätigt. Trifft es auf Widerstände, wird es vor allem die Frage stellen: ‘Ist das nicht einfach illusorisch? Trat nicht das Gespenst der Widerrede in Erscheinung?’ Wissen kann keinem Gespenst gehorchen, deshalb erforscht Wissen in erster Linie die scheinbaren Widersprüche liebevoll. Wissen lässt angesichts der Höheren Welt keinen Zwist zu. Meinungsaustausch ist kein Streit.

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