AUM, § 218

Reinheit muss eine Lebensgrundlage werden. Manche Zweibeiner verbringen ihr ganzes Leben wahrhaft im Dreck; sie vegetieren irgendwie dahin, aber derjenige der die Reinheit bereits gewohnt ist, wird im Schmutz ersticken. Ebenso verhält es sich mit der Nahrung. Wer bereits reine Nahrung gewohnt ist, für den ist es ungesund sich mit unreinen, zersetzenden Stoffen anzufüllen. Wer von klein auf an unreine Nahrung gewohnt ist, ist nicht unmittelbarer Gefahr ausgesetzt, aber er muss bedenken, dass in unreiner Nahrung die Keime der schrecklichsten Krankheiten enthalten sind. Man kann diese Erkenntnis eine gewisse Zeit missachten; letztlich wird man aber das ernten, was man gesät hat.

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