Unbegrenztheit, § 98

Der vom Vorhandensein der fernen Welten überzeugte Geist schafft sich eine universelle Vorstellung. Gleicherweise wird der Mensch überzeugt, dass Erkenntnis der Daseinskette notwendig ist. Wenn aus dem planetarischen Sein alles herausgeholt ist, wohin vermag man dann zu streben? Daseinsformen werden wiederholt und die Verschiedenheit ist groß. Doch Dasein kann in einem planetaren Leben weder vollendet noch darauf beschränkt werden. Als die Heimstätte des Geistes, als eine neue Welt, als unbeschreibliche kosmische Schönheit ruft Unbegrenztheit. Wird dieser Ruf verstanden, dann kann der Raum die Schönheit der Unbegrenztheit annehmen. Auch planetares Leben kann ein wunderbares Sakrament zum Ausdruck bringen, wenn Fortschritt das Verstehen des höheren Prinzips der Harmonie nahebringt. Wenn Leben auf dem Planeten von Schönheit erleuchtet wird, dann ist das Psycholeben allen Seins mit unbegrenzter Schönheit erfüllt. Wunderbares unbegrenztes Sein auf den fernen Welten basiert auf der Errungenschaft der Schönheit. Ein Erfassen des Prinzips der Relativität kann zeigen, in welchem Maß sich die Errungenschaften der höheren Sphären von planetarem Sein unterscheiden.

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