Unbegrenztheit, § 787

Die Vorstellung der Menschheit über die Welt ist von der Wahrheit weit entfernt. Erst wenn die Vorstellung der Kosmischen Wahrheit entspricht, kann ein sinnvolles Streben erwartet werden. Die Beschränkung des Bewusstseins ist für den Geist ein Schicksalsschlag, denn dadurch werden die besten Möglichkeiten zunichte gemacht. Wenn daher das Bewusstsein allein auf die sichtbare Welt beschränkt ist, gibt es keine Verbindung mit dem Kosmos. Nur ein Bewusstsein, das die Welt im Ausmaß unbegrenzter Tätigkeit erfasst, kann ein wahrer Mitarbeiter des Kosmos werden. Das Gesetz von Ursache und Wirkung ist so mächtig, dass die Menschheit das Prinzip des Zusammenwirkens befolgen muss. Man ist gewohnt anzunehmen, dass die Zeit die Menschheit führt, doch diese Vorstellung muss erweitert werden. Wir sagen, dass die Antriebskraft der Taten mit der Zeit jede kosmische Wirkung in Bewegung setzt. So gestaltet sich Unbegrenztheit.

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