Ich will das Gesetz des Verschmelzens der Atome erklären. Das Gesetz der Verschiedenartigkeit unterscheidet sich insofern, als die Seinsformen es tun, doch das Gesetz des Verbindens ist eins, und darin liegt die ganze kosmische Schönheit. Die Differentiation lenkt die Uranfänge in die weitesten Sphären. Wenn im Geiste die Anfänge des Suchens beraubt werden, lässt die magnetische Kraft nach und geht vom psychokosmischen Magneten in zwei sich scharf unterscheidende Formen über. Die Trennung und vorübergehende Verzögerung wird durch die Schwächung der Psychomagneten des Geistes bewirkt; in einem starken Geist führt sie zu Antagonismus, in einem schwachen zur Unterwerfung. Doch das einende Gesetz ist eins. Die Verwirklichung des Suchens und des Vorwärtsstrebens der Anfänge stärkt den psychokosmischen Magneten, und die Anziehung wächst in Hunderten und Tausenden von Jahren, bis die endgültige Vereinigung erreicht wird. Ein großes, großes Gesetz! So wird das Universum durch die Schönheit Kosmischer Vereinigung geschaffen. Es kann bejaht werden, dass die menschliche Bewusstseinsebene der planetaren Erscheinung angemessen ist, doch man kann nicht auf das Vergleichen der ‘Ebene des Kosmos’ mit jener des Planeten bestehen. Wie kann man solch ein Verhältnis annehmen, wenn der Kosmos unbegrenzt ist und sich wie ein feuriger Strom ergießt, seine Funken verstreuend, um im ganzen Raum Leben zu schaffen! Der Strom ist eins und zahllos sind die Funken. Eins ist der Kosmos und unendlich sind die Formen. Wir, eure Brüder, kennen jene Seite des Lebens, auf der die Einheit des Kosmos eingeschrieben steht. Wir bestätigen, dass die offenbarte Evolution nicht durch Trennung, sondern in einem unbegrenzten Streben nach Harmonie geschaffen wird. Je schöner, desto höher. Je mächtiger, desto höher. Warum zwischen Geist und Materie Kampf annehmen, wenn sie einer Quelle entspringen? Warum nicht die Kraft verstärken und das Psycholeben des Kosmos in sich fühlen? Wir rufen zur Urquelle der Entstehung. Jahrhundertelang haben Wir Unser Streben darauf verwendet, der Menschheit die Freude des Seins zu verleihen. Doch die Teilnehmer am Kosmos bekunden Mangel an Scharfsinn und träumen von Ruhe und Vollendung in der einen Hülle. Man sollte verstehen, dass das Gewebe aus vielen Garnfäden besteht und der Webvorgang sich viele Male wiederholt. Das kosmische Gewebe besteht aus allen Erscheinungen psychischer Energie und wird durch Materia Lucida verschönt. Der Pfad wird durch das Streben zur Unbegrenztheit verschönt.