Unbegrenztheit, § 62

Die Welt der Form ist unbegrenzt, und eine entwickelte Wahrnehmungsfähigkeit sowie Vorstellung können das Sein mit vielfältigen Erscheinungen bereichern. Wenn wir die Vorstellung eines ganzen Bogens des Aufstiegs nach allen Richtungen des Raumes erfassen, können wir das Verstehen der fernen Welten erlangen. Warum nicht das Leben mit der in das Bewusstsein aufzunehmenden Tatsache bereichern, dass der Geist jenseits seiner irdischen Heimstätte Schätze birgt, die es zu erstreben gilt? Die, die das Leben der fernen Welten ablehnen, berauben sich des eigenen sichtlichen Wohles. Warum sich nicht mit dem Gedanken vertraut machen, dass die Welten eine Kette bilden, die vom Entstehen zur endlosen Evolution führt? Schöpfung, die sich in einen aufsteigenden Bogen spannt, schreitet genauso voran wie Kosmisches Feuer. Warum sollte man den Kosmos auf die Erde allein begrenzen, im Glauben, dass er dem Menschen nur die eine Zuflucht gewährt? Lasst uns in Zusammenarbeit mit fernen Welten entlang dem aufsteigenden Bogen voranschreiten. Der Geist weiß, dass die Schaffenskraft für die Früchte der nächsten Stufe verstärkt werden muss. Lasst uns von den fernen Welten einen Blick auf unseren Planeten werfen! ‘Wie erstickend er ist!’ klagt der auf der Erdkruste menschliche Geist: Lasst uns von unserem Planeten auf die fernen Welten blicken! ‘Welch Weite der Unbegrenztheit!’ frohlockt der Geist. Nehmt die tiefgründigen und vorbestimmten heiligen Pfade an!

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