Unbegrenztheit, § 551

Umwandlung beruht auf selbständigem Wirken. Der die ganze kosmische Spannkraft empfindende Geist ist bestrebt, die Ströme aufzunehmen. Die Umwandlung hängt vom Streben des Geistes nach Anpassung ab. Nur kosmische Spannkraft kann den Geist zur Umwandlung anziehen. Nur der Geist, der die Macht der Anziehung kennt, schafft Harmonie. Bekundet daher der gespannte Magnet des Geistes selbständiges Wirken, so erfüllt das Kelchzentrum seine kosmische Bestimmung. Deshalb reagiert ein feinfühliger Geist auf den Widerhall der komischen Ströme. Wird daher die Umwandlung durch selbständiges Wirken angespannt, widerhallt das Kelchzentrum. Die Schaffenskraft des Geistes gründet auf der Schaffenskraft des Feuers.

‹ § 550 · Inhaltsverzeichnis · § 552 ›