Unbegrenztheit, § 40

Vor langem sagte Ich, dass in Vollendung Tod liegt. Nur durch unentwegtes Wirken kann man in Richtung Schönheit fortschreiten. Selbst im Zustand von Pralaya setzt die Substanz der Materie ihre Bewegung fort. Es ist unmöglich, sich einen Punkt kosmischen Stillstands vorzustellen. Es ist unmöglich, in der Kategorie gewöhnlicher Erscheinungen einen Haltepunkt zu setzen, wenn wir die Tatsache einer vorangehenden Ursache einbeziehen. Es gibt keinen solchen Lebensstillstand, wie ihn die Menschen erträumen. Eine dahineilende Bewegung kann sich nicht im Nachlassen durch Verlangsamung offenbaren. Ein für uns unsichtbarer Vorgang hört nicht auf, ein Prozess des schöpferischen Feuers zu sein. Wenn die Menschen daran denken, mit ihrer Wahrnehmungsfähigkeit sparsam umzugehen, können Wir raten, sich fortzubewegen – fortbewegen, fortbewegen! Je schneller, umso besser. Eine rasche Wahrnehmung wird die Wirkungen näherbringen. Wo Kräfte verstärkt werden, ist die Anziehung unvermeidlich. Das Gesetz ist eins im ganzen Kosmos. Hindernisse, welche geistige Schwäche hervorrufen, sind die Urheber des Misserfolgs. Hindernisse, die das ganze Feuer des Geistes zur Schlacht aufrufen, dienen als schöpferische Antriebskraft. Die alte Weisheit sagt: ‘Rufe den Termin der Schlacht herbei; weiche Hindernissen nicht aus!’ Ausflucht ist keine Rettung, sondern nur Verzögerung. Wer unerschrocken an der ewigen unbegrenzten Bewegung teilnimmt, vermag wahrlich das Bild des Kriegers darzustellen. Bereitschaft und der Druck des Rhythmus werden ihn in das Leuchten des Kosmos tragen. Merket, dass Furcht und Zaudern Dämme für den Geist sind.

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