Unbegrenztheit, § 356

Das schöpferische Prinzip lenkt die Feuerströme und treibt die Energien an. Daher widerspiegeln sich alle kosmischen Erscheinungen in den Zentren des Agni Yogi. Jede feurige Erscheinung widerhallt in den Zentren, verschiedene Empfindungen hervorrufend. Schwermut und Niedergeschlagenheit sind oft Folgeerscheinungen der feurigen Spannungen. Der Grund für diese Empfindungen ist ein Missverhältnis der Ströme. Diese unharmonischen Ströme schlagen nieder auf die Zentren, was einen Missklang erkennen lässt. Wenn die unharmonischen Ströme im Raum auftreten, wird ein Großteil der schöpferischen Kraft zur Herstellung des Gleichgewichts aufgewendet. Die Erscheinung unharmonischer Ströme ruft in einem Agni Yogi eine Wirkung hervor, als befände er sich auf einer Ebene mit entgegenwirkenden Energien. Magnetische Nadeln erbeben im Richtungswechsel. Hohe Fluten sind die natürliche Folge einer Richtungsänderung des Magneten. Das Raumfeuer spannt seinen Magnetismus, und das unterirdische Feuer droht auszubrechen. Deshalb arbeiten die kosmischen Kräfte so stark. Die entscheidenden Erscheinungen werden sich im Kampf des Uranus mit dem Saturn ereignen. Daher sind so viele Ströme trotz ihrer Schwere sehr wohltätig.

‹ § 355 · Inhaltsverzeichnis · § 357 ›