Unbegrenztheit, § 341

Die Materia Lucida umfasst beide Aspekte der kosmischen Energie. Das räumliche Feuer kann nur in solchen Bereichen fließen, die auch der kosmischen Anziehung unterliegen. Ein zum Leben strebendes Geisteskorn unterliegt diesem bedeutungsvollen Gesetz der Anziehung. Wenn die Kraft des Impulses ein Geisteskorn durch schöpferisches Feuer führt, so ist dieses bewusste Streben das Leben. Das Fließen des Feuers ist das Bewusstwerden der Energien. Wie könnte man eine Energie der anderen vorziehen, wenn doch nur durch die Verschmelzung eine feurige Spannung entstehen kann? Wer das Gesetz des Seins kennt, kann bestätigen, dass die Anerkennung beider Uranfänge die Grundlage des Kosmos ist. Schon die älteste Vorstellung verstand die kosmischen Gesetze als duale Feurigkeit. Der Hinweis in den ältesten Schriften über die Dualität des Ursprungs beruht auf Wissen über die Polarität jeder Energie. Kosmische Schaffenskraft kann sich nur durch die dualen Ursprünge offenbaren. Durch die Entthronung der GROSSEN MUTTER beraubte sich die Menschheit des Vorrechts der bewussten Zusammenarbeit mit dem Kosmos.

‹ § 340 · Inhaltsverzeichnis · § 342 ›