Unbegrenztheit, § 325

Das Schöpfertum des Kosmos wird von der Anziehung des Magneten gesättigt. Alle angetriebenen Atome werden vom Geisteskorn angezogen, da jede schöpferische Erscheinung ihren Kern hat. Das Geisteskorn enthält das ganze Streben und drückt die schöpferische Spannung aus. Wahrlich, im Geisteskorn werden alle Energien bestätigt, und auch darin liegt die Übereinstimmung mit der kosmischen Richtung. Doch Streben nach verschiedenen Verbindungen ruft einen entgegengesetzten Spannungsvorgang hervor. Nur ein gespanntes Gefäß gewährt eine dem kosmischen Ziel entsprechende Richtung. Sammelt sich um das Geisteskorn eine mit dem Streben des Magneten verwandte Energie, so kann dies mit dem Sammeln des Atoms um seinen Kern verglichen werden. Jeder Lebensprozess wirkt aus innerem Impuls. Wird der Impuls nicht durch die Anziehung des Kosmischen Magneten gestützt, dann wird die Kohäsionskraft zerstreut. Ist das Geisteskorn mit Belastungen bedeckt, zeigt sich eine Absonderung vom reinen Strom zum anziehenden Kosmischen Magneten. Daher ist das Geisteskorn das Bindeglied zwischen den Sphären.

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