Unbegrenztheit, § 169

Wie selten zeigt die Menschheit ein Verstehen wahren Strebens! Wieviel Energie wird unnütz vergeudet! Wie viele unnötige Mühen schichten sich in den Sphären auf! Wie viele mit Evolution unvereinbare Erscheinungen gibt es! Denken wir an das Gleichnis des jungen Mädchens, das im Geist den Lehrer als die Krone seines Daseins erkannte. Solch ein Pfad mag als ein unaufhaltsames Voranschreiten zur Sonne erachtet werden. Jeder Geist mag sich einen beständigen Pfad prädizieren. Das wesentliche Gleichmaß liegt im Wunsch für das Allgemeinwohl. Damit führt der Weg des Geistes beharrlich zur bestätigten Vollendung. Mit großer Heiligkeit behüten Wir den Geist, der den Kelch der Darbietung kosmischen Feuers trägt. So wird das Band zwischen dem Geist und dem Kosmischen Magneten geschmiedet. Ihr sagtet richtig, dass Vernunft Vernunft gebiert. Solch eine Formel kann den Geist zu den Toren des Wissens führen. Ich füge hinzu: – Von Vernunft zur Vernunft, und die Schönheit des Seins liegt im Streben nach dieser Errungenschaft!

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