Unbegrenztheit, § 160

Die Welterneuerung hängt nicht von der menschlichen Schaffenskraft ab; doch zugleich kann man nicht sagen, dass die Menschheit vom Ansteigen der räumlichen Macht ausgenommen wäre. Das Mensch und Kosmos verbindende Band ist untrennbar. So äußert sich das, was existiert, in vom Kosmischen Magneten vorbestimmten Formen. Doch auch der Mensch ist eine Äußerung des Bestehenden, er offenbart sich entweder als eine sich zum Magneten hin bewegende Kraft oder als hinderndes Element. Das, was sich als schöpferische Erscheinung dartut, wird seinen Kanal des Ausdrucks finden; doch die Art der Tätigkeit ist an das Karma des Menschen gebunden. Da das Verändern eine durch die Höchste Vernunft bestimmte elementare Tat darstellt, muss gesagt werden, dass es unerlässlich ist. Doch neben dem Verändern gibt es die Materie, die mit der Mission des Aufbaus betraut ist. Durchdringt das Räumliche Feuer die irdischen Schichten, muss es das Verstehen wahrer Zusammenarbeit geben. Der Kosmos ist eins und des Menschen feinstes Streben muss ein Teil dieser Einheit sein. Daher nicht Trennung, sondern Vereinigung. Entweder wird das Vorbestimmte im Ausmaß des schöpferischen Magneten bestätigt, oder der vom Menschen angenommene Teil bildet den Kanal. So streben die großen Mächte in wechselwirkender Gemeinsamkeit. Wir waren Zeugen, wie sehr die Vorherrschaft eines Kanals das Gleichgewicht störte; folglich liegt Macht nicht in Herrschaft durch Kraft, sondern in der Vereinigung der Kräfte!

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