Unbegrenztheit, § 158

Streben nach Zerstörung ist nicht Zielsetzung des Kosmos. Gewöhnlich wird der Mensch als Opfer der im Kosmos auftretenden Zerstörung angesehen. Urgewalten und Kataklysmen werden allgemein als Geißel angesehen, die viel Unheil verursachen; lasst uns erkennen, wann die Katastrophen nur karmische Folgen und vom Kosmos untrennbar sind. Sobald wir jene Mächte erkennen, werden wir im Verstehen des Kosmischen Magneten bestärkt. Jedes Atom stellt durch seine, an die Kette des Kosmischen Magneten gebundene Bewegung den Rhythmus wieder her. Jedes Atom ruft in seiner Bewegung eine Kette anderer Bewegungen hervor. Könnte die Menschheit jenes feine, alle räumlichen Kräfte anspannende Pulsieren begreifen, bestünde nicht jene Neigung, an vorbestimmte Kräfte zu denken, die zerstören und dem Leben des Menschen ein Ende setzen. Der rhythmische Prozess im Kosmos wird als vernünftige Veränderung angesehen. So lasst uns weises Verstehen des Wechsels kundtun. Gleichzeitig mit den schwindenden Zuständen schafft der Zustrom neuer Energien neues Leben. Freuen wir uns über die unaufhörliche Veränderung! Wenn der Kosmische Magnet wirkt, verwandelt er machtvoll die für die Evolution notwendigen Kräfte – freuen wir uns über die Veränderung!

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