Unbegrenztheit, § 122

Seit undenklichen Zeiten ist kosmischer Magnetismus als die Quelle des Lebens bestätigt worden. In jenen Kulten, in welchen die Menschen Sonne, Gestirne und auch die Elemente als Ursprung verehrten, wurde kosmischer Magnetismus bekundet. In alten Zeiten suchte der Mensch nach dem, was ihn der kosmischen Schöpferkraft näherbringen konnte. Sobald der Geist die Äußerung kosmischer Erscheinungen entdeckte, wusste er, wohin seine Bestrebungen zu richten waren. Astrologie ist gänzlich auf den Voraussetzungen der Gesetze kosmischen Magnetismus aufgebaut. Leben und seine Beendigung werden vom selben Magnetismus bestimmt. Solange durch die Macht des Magnetismus die wechselseitigen Verbindungen aufrechterhalten werden, fließt Leben. Gleichwohl kann kosmischer Magnetismus den durch die Psychodynamik des Geistes augenscheinlichen Bedingungen entsprechen. Gewiss, der im Rhythmus mit dem Kosmischen Magneten fortschreitende Geist kann sich in vollem Einklang auf die Anziehung der Evolution einstellen. Der Tod eines Menschen kann als der Beweis einer mächtigen Anziehung des Kosmischen Magneten angesehen werden. Es ist schwierig, Leben und Tod nicht dieselbe Bezeichnung zu geben, da beide in unberechenbarem Wechsel derselben Anziehung unterliegen, nur ihre Verbindungen und Bestimmungen ändern sich. So viel könnte von der Erkenntnis der Größe dieses Gesetzes der Verschmelzung im ganzen Kosmos abgeleitet werden. Der Beginn und das Ende treffen sich wahrhaftig im Raum!

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