1923 - II - 1
Der Unversehrte wird mit Dankbarkeit an das Gescheh'ne denken und der Mächt'ge mit erhob'nem Schwerte in die Zukunft blicken. Der Weise wird die künft'ge Sendung wahrnehmen. Der geistig Schöne wird mit dem Wohlklange der Welt mitschwingen. Aufschwung und Niedergang des Geistes findet sich im Erzittern des Planeten. Durch geist'ge Verbundenheit wird die Welt geeint. Das Geschenk der Wahrnehmung ist allen vernünft'gen Wesen eig'n. Obwohl Wir alle diese Ströme kennen, bezeichnen Wir sie nicht als drückend. Wir suchen neue Arbeit hinter den Grenzen dieses Bereiches. Nachts der Mond, am Tag die Sonne. Sogar der Einfältige richtet sein Leben danach. Unermesslich ist die Welt und vielschichtig sind des Lichtes Farben. Eingetaucht in diese Harmonie, singt der Geist das Lied aller Herzen. Freut euch deshalb, wenn ihr es fühlen könnt. Dieser Empfindung bar bleibt ein Geist, der schläft.