1922 - IX - 29
Lehret Meinen Pfad, damit auch and're die Bestimmung des Menschen erkennen können. Dann werden sie den Zweck des Dienens begreifen. Versteh'n werden sie die Freude am Schönen, erfassen werden sie das Einfache, welches das Leben in ein Wunder wandelt. Unser Schild ist unsichtbar, doch des Nachts empfindet ihr des Tages Flüstern. Wir kennen keine verworreneren Zeiten als die jetzigen bei der Umwandlung der Menschheit. Man muss mit seinen Kräften haushalten können. Wer statt einem Tropfen gleich einen ganzen Eimer nimmt, ist ein ungeübter Chemiker. Ja, Ich sage - der unsichtbare Kampf war noch nie so groß. Jetzt ist das gesamte ird'sche Gescheh'n mit einbezogen. Ignoriert die ird'schen Verwirrungen nicht. Die Kräfte sind derart angespannt, dass ein Strom der Erleuchtung auf die Erde sich ergießt. Wenn Ich morgen das Buch der Freude geb'n werde, so vergesset den Ruf zum Kampfe nicht.