1922 - I - 8
Unser Tempel wird inmitten der Vielfalt des Lebens errichtet. Wir führ'n diesen Kampf, und jeder Stein ist vom Schweiß der Arbeit getränkt. Betrachtet die Schule, dann versteht ihr Uns're ew'ge Aufbauarbeit. Einsam steht ein Gipfel - das Gefühl der Einsamkeit verlässt ihn niemals. Wenn euch dies Gefühl bekannt ist, so ist dies ein Segen für euch. Ihr seid schon auf dem Pfad zu Uns, denn einsame Gipfel nähren mit ihrem Schnee die Flüsse und diese sorgen für die Ernte auf den Feldern in den Tälern. Die Sonne schenkt ihren ersten Strahl dem Gipfel. Auch der Mond glänzt in den Gletschern. Und niemand erkennt den Schoß der heißen Quellen. Und man wundert sich über heiße Quellen unter tiefem Schnee. Das heil'ge Bewusstsein der Einsamkeit, es möge euch nicht verwirren, denn Ich erleuchte euch durch Liebe. Ich offenbare Liebe, aber auch Blitz und Donner. Schöpferische Worte können auch warnen. Sehr gefährlich ist ein Rückfall, sobald die Lehre einmal angenommen wurde. Schwächlinge sind daher fehl am Platz.