Eine weitere nützliche Übung: Gewöhnt euch an, weder erstaunt noch verwundert zu sein. Dies darf aber nicht als geistiges Abstumpfen verstanden werden. Im Gegenteil, seid wachsam in völligem Wahrnehmen und in absoluter Bereitschaft und der daraus entspringende Vorsicht. Viele wunderbare Dinge nähern sich euch. Man kann diese nach eigenem Ermessen und eigenem Bewusstsein auffassen, es ist aber einfacher diese über die Vorstellung des Herrschers zu verstehen. Wenn ihr das Bild des Herrschers ganz genau in eurem Bewusstsein wahrnehmen könnt, dann könnt ihr euch auch in Sein Bewusstsein versetzen, so als ob ihr durch Seine Kraft wirken würdet. Dazu muss das Bild des Herrschers aber ganz genau bis ins kleinste Detail wahrgenommen werden, es darf weder schwanken, noch verzerrt sein, noch seine Umrisse verändern, was häufig vorkommt. Wenn es im Verlauf der Konzentrationsübungen gelingt, eine beständige Vorstellung des Herrschers zu erlangen, so wird dieser Erfolg für uns selbst, für unsere Nächsten und für unsere Taten von größtem Nutzen sein. Wir mahnen, da Sturm aufzieht. Auch ist es angebracht, vor einer solchen Konzentration in völligem Schweigen zu verharren und sich auch nicht mit Musik abzulenken. Ich meine, die gegenwärtige Zeit bedarf einer derartigen Konzentration, denn es liegen bereits viele Erfolge in der Luft. Wie ein Magnet, der auch unerwünschte Metallteilchen anzieht, so ziehen Erfolge auch giftige Nadeln und Nägel an. Verstehet dies richtig. Lasst euch durch Nichts von dieser Vorstellung des Lehrers ablenken. Seid weder erstaunt noch verwundert, denn es ist angebracht die nächste Stufe zu erkennen.