Hierarchie, § 366

Die Vorstellung psychischer Kräfte wurde von den Menschen stark entstellt! Sie vergessen, dass eine physische Erscheinung immer durch einen psychischen Einfluss erklärbar ist, hingegen kann eine psychische Erscheinung nicht durch physische Mittel bewirkt werden. Durch die Nichtbeachtung aller psychischen Faktoren wurde von der Wissenschaft eine scharfe Trennung zwischen Begrenztem und Unbegrenztem geschaffen. Daher muss man die Gelehrten darauf hinweisen, dass Bücher, die des Geistes, der psychischen Energie und des kosmischen Feuers beraubt sind nicht jene Wissenschaft hervorbringen können, die der Menschheit vermittelt werden muss. Die Loslösung von dem seit Jahrtausenden bestehenden hat in Jahrhunderten jene Irrtümer geschaffen, welche das Karma unseres Planeten so sehr beschleunigen. Daher muss die Menschheit darüber nachdenken, wie psychische Erscheinungen der physischen Welt erklärt werden können. Andernfalls werden anerkannte Wissenschaft und Wortklauberei eine tote Hülle bilden. So erfüllt jene Lebenskraft der Kunst, welche göttliche Feurigkeit bekundet, die Menschheit mit der Feurigkeit, die alle Welten durchdringt und den Geist entflammt. Deshalb sind diese herrlichen Fackeln schöpferischer Tätigkeit für die Menschheit so wertvoll. Wir sahen, wie Kunstschöpfungen Menschen verwandelt haben – etwas, was keine Klügelei der Welt zustande bringt. So vereint das Verstehen von Schönheit und Frieden die Welten. So durchdringt geistige Schaffenskraft den Weltraum.

‹ § 365 · Inhaltsverzeichnis · § 367 ›