Man fragt, warum Wir so oft zögern, Feinde zu vernichten. Dafür gibt es viele Gründe. Wir wollen zwei nennen: Erstens – karmische Bedingungen. Man kann seinen Nahestehenden leicht Schaden zufügen, indem man einen Feind angreift, der karmisch an sie gebunden ist. Das kann mit einem sehr heiklen chirurgischen Eingriff verglichen werden, bei dem ein Chirurg ein krankes Geschwür deshalb nicht entfernt, weil damit eine Arterie gefährdet wäre. Bei karmischen Bindungen sind die durch die Wechselwirkungen hervorgerufenen Verhältnisse ungewöhnlich verworren. Wir erachten es als nützlicher, einen gefährlichen Reisegefährten zu isolieren, als die ganze Karawane aufzuhalten. Der zweite Grund ist, dass Feinde sich als Quelle der Energieanspannung erweisen. Nichts kann die Energie so sehr stärken wie ein Angriff. Warum also künstlich Hindernisse schaffen, wenn die Finstern ihre ganze Kraft aufwenden um unsere Energie wachsen zu lassen?