Das Heilen durch den Duft von Blumen, durch Harze und Samenkörner lässt sich ins graue Altertum zurückverfolgen. So hat Rosenduft nicht nur Ähnlichkeit mit Moschus, sondern schützt auch vor Imperil. Im Altertum galt ein Rosengarten als Ort der Inspiration. Der Duft von Freesien ist sehr wohltuend für das sympathische Nervensystem, das in einem Yogi so heftig vibriert. Gerstensamen ist für die Lunge unübertrefflich. Pfefferminze ist euch bereits bekannt, ebenso das Harz der Zeder sowie andere Harzarten. So ist die Bedeutung der Wohlgerüche heute bereits verlorengegangen, gleich anderen heiligen Werten. Doch dem Keim des Duftes liegt ein nützliches, aber leider vergessenes Wissen, zugrunde. Gewiss, die Gifte des Altertums waren sehr fein. Die neuen Entdeckungen von Narkotika sind verhältnismäßig derb, vor allem deshalb, weil sie den Intellekt vernichten – mit anderen Worten, gerade das, was für die Erhaltung des Gleichgewichts bei allen psychischen Experimenten so notwendig ist. Ein flammendes Herz ohne geistiges Gleichgewicht ist unmöglich. So muss man an alle Einzelheiten, die einen der Hierarchie näherbringen, denken.