Ein erfahrender Seemann runzelt die Stirn bei Todesstille des Meeres, das Aufkommen eines Sturmes voraussehend; aber er lächelt bei stürmischem Wind, eine erfolgreiche Schifffahrt gewahr werdend. Von solch einem Seemann sagt man, er kenne das Meer. Wir sagen, er kennt das Leben, wenn er zwischen inneren und äußeren Erscheinungen zu unterscheiden vermag. Manche Toren schreien ‘Meuterei’, wenn sie den Ausruf eines Töpferwarenhändlers vernehmen, und sie frohlocken über die Ruhe geschlossener Marktläden. Unser Weg ist es, zu lehren und zu beobachten, wie anders aber ist das Denken leichtsinniger Menschen. In den Schulen sollte der Unterricht des Denkens und Beobachtens der Lebensvorgänge eingeführt werden. Oft kann man bemerken, dass ein Kind den verborgenen Sinn eines Geschehens besser begreift als ein Erwachsener. Nur nach dem inneren Gefühl können wir einer genauen Einschätzung näherkommen. Wir ziehen eine ruhige Oberfläche dem Sturm vor und beachten das Flattern der Türvorhänge nicht. So werden wir die Gestaltung der Ereignisse begreifen.