Erst wenn die Menschen nicht nur Feuer und Strahlen erforschen, sondern auch menschliche Sekrete, wird an die Veränderung des Körpers gedacht werden können. Merkwürdigerweise begreifen die Menschen die mächtigen chemischen Prozesse, die in ihrem Körper vor sich gehen, doch zugleich betrachten sie die Produkte dieser Prozesse nur als Abfall. Es ist offenkundig, wie mächtig Blut und Speichel sind. Es ist auch offenkundig, welch ungewöhnliche Stärke das Blut des Pflanzenreiches, nämlich der Baldrian, einer Pflanze verleiht. Ebenso machtvoll sind der Speichel und andere Drüsenausscheidungen. Doch man muss die Ursachen der zu- oder abnehmenden Einwirkung der Energie dieser Produkte untersuchen. Der Speichel des Zorns ist giftig, der Speichel der Güte hingegen segensreich. Ist es denn nicht wichtig, solche allgemein bekannte Erscheinungen zu erforschen, die durch keine mechanischen Präparate ersetzt werden können? So nähern wir uns wieder dem verlorengegangenen Wissen über die Substanz der psychischen Energie und gelangen zu jenem geheimnisvollen Atma, das in der Medizin des Altertums in der Auswertung der Drüsenprodukte bestand. Man muss dem feurigen Element durch Atma widerstehen können, das durch Feuer nicht zerstört werden kann.