Es besteht die falsche Auffassung, dass die Finsteren, als Antithese des LICHTS, für immer unvermeidbar wären. Das ist ein Irrtum. Finsternis, die Antithese des LICHTS, ist nichts anderes als das nicht geoffenbarte CHAOS. Die Finsteren verniedlichen die Bekämpfung des CHAOS durch das schöpferische LICHT. Es wäre eine hinreichende Aufgabe für die Menschheit, CHAOS zu enthüllen und in dieser großen Schlacht mit den Hohen Geistwesen zusammenzuarbeiten. Doch die Finsteren haben die Beherrschung ungezügelter Elemente zum Egoismus von Rebellen herabgewürdigt und schickten sich an, CHAOS heraufzubeschwören, anstatt es in Arbeitskraft umzuwandeln. Das ist ein großes Vergehen, und der Wunsch, das LICHT auszulöschen, kann nicht als Antithese betrachtet werden. Die schöpferische Bewältigung des CHAOS oder des DRACHENS ist eine stetige Heldentat. Das Ringen mit den Finsteren aber ist nur ein den Fortschritt behindernder Krampf. Die Finsternis des Chaos kann als Mittel für gedankliche Schaffenskraft erachtet werden. Doch der Zwist der Finsteren mit der Hierarchie ist nur eine für den Aufbau so notwendige verstrichene Frist. Doch darüber hinaus erwecken die Finsternis ständig mächtige Elemente, ohne sie natürlich beherrschen zu können.