Herz, § 99

Die neue, Feinstoffliche Welt mag für jene unbegreiflich erscheinen, die den sogenannten durch Fotographie, Röntgenstrahlen und Zeugenaussagen bewiesenen Phänomenen keine Aufmerksamkeit schenken. Rufen wir uns in Erinnerung: Jemand reagierte auf kosmische Erscheinungen; jemand hörte ferne Stimmen; jemand nahm durch Vision an der Feinstofflichen Welt teil; jemand begann zu leuchten; jemand levitierte: jemand wandelte auf dem Wasser; jemand schritt durch Feuer; jemand schluckte ohne Schaden zu nehmen Gift; jemand brauchte keinen Schlaf; jemand brauchte keine Nahrung; jemand konnte durch feste Körper hindurchsehen; jemand konnte mit beiden Händen schreiben; jemand konnte Tiere anziehen; jemand konnte eine ihm unbekannte Sprache verstehen; jemand konnte Gedanken lesen; jemand konnte mit geschlossenen Augen ein geschlossenes Buch lesen; jemand war unempfindlich gegen Schmerzen; jemand rief im Schnee die Glut des Herzens hervor; jemand verspürte keine Müdigkeit; jemand konnte durch Heilen helfen; jemand konnte Wissen der Zukunft offenbaren. So kann man alle geoffenbarten Phänomene sowie zahlreiche lehrreiche Beispiele aus dem Leben aufzählen. Aber vereinigt für einen Augenblick alle diese Eigenschaften in einem Körper, und ihr erhaltet die in vielen aufgezeigte neue menschliche Verklärung. Das Wesentliche bei dieser Verklärung ist, dass alle ihre Teile schon inmitten eines sogar unvollkommenen Daseins geoffenbart werden. Das heißt, mit bestimmtem Streben kann man die Menschheit zur Verklärung des ganzen Lebens stark antreiben. Lasst uns deshalb an das größte Feuer und an die feurige Festung – das Herz – erinnern. Denn dieses ist kein Märchen, sondern die Wohnstätte des Geistes! Die Menschen wollen Beweise, aber vor ihnen liegen viele Beweise, was bedeutet, dass man sich vor allem an diese erinnern und die Kraft des Gedankens sowie des Feuers des Herzens verstehen muss! Denket! Die Kraft des Denkens weist den Menschen auf die Bedeutung der Kultur hin.

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