Herz, § 67

Suchet in allem das Feinstoffliche und verbindet euch mit dieser feinen Substanz. Ich spreche nicht nur über Gegenstände, sondern auch über Menschen. Erwählt keine materialistischen Menschen. Aber auch jene sind ungeeignet, welche zwar Geistigkeit anerkennen, aber materielle Phänomene wollen. Sie gehören nicht zu den ersten, welche das Reich des Herzens erreichen werden. Andere, die die Feinstoffliche Welt noch nicht sahen, diese aber mit ihrem Herzen verstanden, können solche Magier und Zauberer überholen. Der Beweis des inneren Auges und das Entzünden der Feuer hängen von der Verfeinerung des Bewusstseins ab; allein diese Pforten sind dem Reich des Herzens am nächsten. Ungläubige, die ihre Finger auf die Wunde des Lichts legen wollen, können ihr Herz nicht einer plötzlichen Erkenntnis öffnen. Wahrhaftig, prüfet alles Bestehende. Aber ohne das Lodern des Herzens werden diese Prüfungen den Funken von gestern gleichen. Das Wort über die Erkenntnis des Herzens ist nicht abstrakt. Wie kann jemand, der diese Verfeinerung nicht begreift, die höchsten Ebenen der Feinstofflichen Welt erreichen? Wie kann der Pilger ohne die Erkenntnis eintreten und den feinstofflichen, den höchsten Körper nährenden Äther in sich aufnehmen? Nutzlos ist das Wahrnehmen von Gespenstern, die mit dem Schleier Zersetzungen verhüllen. So prüfet die Welt mit dem Herzen.

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