Herz, § 519

Wahrhaftig, die Bildung einer Vorstellung mit dem dritten Auge ist die Voraussetzung der Schaffenskraft. Nicht erst die alten Buddhisten, sondern bereits uralte Vermächtnisse forderten die Aneignung der Beobachtungsgabe. Ein Herz das nicht fähig ist zu beobachten, verschwendet einen Großteil jener Energie, mit welcher besonders sparsam umzugehen ist. Ein Lehrer muss die Beobachtung mit den schönsten Gegenständen fördern. Ein flüchtiger Blick, welcher weder wahrnimmt noch gibt, ist völlig unnütz. Der Chemismus des Blickes wird für einen wahren Forscher eine höchst erfüllende Aufgabe sein.

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