Herz, § 512

Wenn der Naturmensch sich an etwas erinnern will, so wird er stets seinen Kopf schütteln. In dieser Bewegung verbirgt sich der alte Gedanke über die wirkliche Substanz von Ideen. Um die verborgene Erinnerung an die Oberfläche zu bringen, ist sogar eine physische Bewegung erforderlich. Als ob man feststehende Dinge verschieben müsste. Jetzt, nachdem wir verschiedene Kristallablagerungen kennen, erscheint uns dieser bekundete Instinkt nicht fremd; ganz im Gegenteil, man muss die Bewegungen primitiver Völker studieren. Man wird unter ihnen nicht nur Äußerungen des kosmischen Rhythmus erkennen, sondern auch Erscheinungen, die auf das Wissen über die Nervenzentren hinweisen. So kennt ein menschliches Wesen substantiell vieles, was der ersten Gedächtnisschicht entschwand. Nebenbei tragen Reisen und Ortsveränderungen im Leben dazu bei, die Erinnerung zu wecken; genauso wie ein Kaleidoskop neuen Verbindungen Ausdruck verleiht, so werden in der Erinnerung viele kleine Samenkörner mit großem Potential geweckt. So kann die Regsamkeit den Beweis einer völlig verfeinerten Stofflichkeit liefern. Deshalb muss man fühlen, dass man sich der Höchsten Hierarchie hingeben soll, damit unser Wesen der kosmischen Bewegung von Nutzen ist. Natürlich, die Regsamkeit mag durchaus keine körperliche, sondern eine geistige sein, denn ihr wisst, dass es zwischen diesen Bereichen keine Grenzen gibt.

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