Vor dem Weber liegt sein Werkzeug, ohne das der geschickteste Handwerker seinen schöpferischen Gedanken nicht wiedergeben kann. Für die Gedankenschaffenskraft bedarf es ebenfalls des Kosmischen Gedankenrahmens; denn so nennen Wir die Ursubstanz aus der der feurige Gedanke die Funken der Schöpfung schlägt. Die gleiche Arbeit kann sowohl von erfahrenen Denkern als auch von Kindern geleistet werden, wenn sie von einem unabänderlichen Verlangen entflammt sind. Ohne den Grad und die Qualität der Gedanken zu kennen, kann man weder einen Eremiten noch einen Asketen beurteilen. Noch kann man den Sänger oder den Dichter beurteilen, ohne Kenntnis der von ihnen ausgehenden Gedankenschaffenskraft. Allmählich werden wir uns daran gewöhnen, nicht zu verurteilen, denn nur die Gedankenschaffenskraft ist des Schöpfers Mitarbeiter. Sammeln wir also behutsam alle bestehenden Gedanken welche die Akascha segensreich durchdringen und das Wesen des Daseins erreichen können. Der größte Trost liegt darin, dass niemand des Gedankens beraubt ist, und vertraut mit seiner Bedeutung kann jeder diese innewohnende Seligkeit üben.