Herz, § 480

Wenn jemand kritisiert, dass man mit der Feinstofflichen Welt nicht in Berührung kommt, so weist darauf hin, wie sehr diese Behauptung nicht stimmt. Die Schwingen der Feinstofflichen Welt berühren die Menschen öfter als man gewöhnlich denkt. Doch die Menschen selbst vertreiben die unsichtbaren Fliegen und unsichtbaren Spinnweben. Die Menschen bekämpfen oft auch den sich aufdrängenden Gedanken und wenden sich um mit der Frage: ‘Wer ruft mich?.’ Viele feinstoffliche, doch völlig echte Empfindungen füllen das Leben. Viele von ihnen können zufolge ihrer physischen Wirklichkeit sogar mit relativ groben Apparaten studiert werden. Wie ihr wisst, kann das Gefühl von unsichtbaren Spinnweben im Gesicht deutlich und anhaltend empfunden werden. Für Ärzte, die sich mit dem Erforschen von psychischen Erscheinungen befassen, müsste diese Empfindung doch sehr bedeutsam sein. Warum untersucht man bei solchen Menschen nicht mittels verschiedener Apparate den Puls, die Beschaffenheit der Sekrete, das Herz sowie die Empfindlichkeit der Haut? Das feinstoffliche Element wird auch in der Nähe des Beobachteten ein gewisses Beben anzeigen. So könnte man durch Herantasten mit nützlichen Beobachtungen beginnen, doch die Hauptschwierigkeit besteht darin, dass solche Versuche gewöhnlich sporadisch durchgeführt werden, ohne unentwegte eiserne Geduld. Die Feinstoffliche Welt erfordert Bestrebung, kein Verkrampfen.

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