Herz, § 465

Die Wiedergabe der Aura auf einen Film hängt nicht vom Film selbst ab, sondern vom Fotographen und dem zu fotografierenden Subjekt. Eine gewöhnliche, jedoch gute Platte genügt. Wichtig sind vor allem die Eigenschaften der Beteiligten und der Zeugen. Sogar bei guten Eigenschaften eines Beteiligten sollte man nicht sofortige Resultate erwarten. Man muss die Vina stimmen, um wohlklingende Töne zu erhalten! Doch die Menschen bringen vor allem für Vorbereitungsarbeiten am wenigsten Verständnis auf. Außerdem ist eine weitere Bedingung zu erfüllen, man muss fähig sein, wenigstens einen einzigen Tag ohne die geringste Reizbarkeit zu verbringen. Imperil zerfrisst die bedeutendsten Energiereflexe. Eine reizbare Person kann man im wahrsten Sinn des Wortes als leere Hülle bezeichnen. Durch einen einzigen Kristall von Imperil werden die bedeutendsten Ergebnisse getrübt. Man sollte Imperil nicht als Hauspflanze betrachten; sein giftiger Hauch verbreitet sich weithin und vernichtet alle Ströme. Wenn Ich daher gegen Gereiztheit spreche, habe Ich kein Dogma, sondern einen medizinischen, heilsamen Hinweis im Sinn. Wie immer, diese Überlegung muss verwirklicht werden – angefangen beim Geringsten. Für das Fotografieren der Aura sind auch andere, mechanische Methoden von Wert. Es ist nützlich, vor der Aufnahme Moschus einzunehmen, der die Energieströme anregt. Es ist günstig, einen schwarzen Samtschirm zu verwenden und tunlichst Feierlichkeit zu bekunden. Es wäre natürlich töricht, den Raum mit gelegentlichen, neugierigen Besuchern zu füllen. Die Atmosphäre des Raumes muss mit Eukalyptusöl gereinigt werden. So sollten nicht nur die okkulten, sondern auch die rein hygienischen Vorkehrungen getroffen werden.

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