Die Menschen anerkennen den niederen Hatha Yoga einfach als Wissenschaft, doch sie versuchen gar nicht, die höchsten Zeichen dem Kreis wissenschaftlicher Beobachtungen zuzuführen. Welchen Nutzen haben mechanische Siddhis verglichen mit den Erscheinungen des höchsterhabenen Herzens? Die Siddhis des Körpers können nicht oft angewendet werden, die Herztätigkeit hingegen ist ein nie versiegender Strom. Gewiss, man sollte seine Aufmerksamkeit verstärken, um die feinstofflichsten Regungen des Herzens wahrzunehmen. Doch ernste Versuche erfordern ebenfalls Aufmerksamkeit. Ist es nicht besser, sich die Aufmerksamkeit durch sein eigenes Herz anzueignen? Diese Versuche der Aufmerksamkeit werden nicht vergeblich sein. Durch sie gelingt es vor allem, sich der Feinstofflichen Welt zu nähern. Wer einmal seinem eigenen Herzen lauschte, der sieht sogar kein Ende der Beobachtungen. Zu Hause begonnene Beobachtungen werden das Bewusstsein des universellen Beobachters unvermeidlich leiten und den Pfad zu den Höchsten Welten weisen. Wozu eine Menge Formeln schreiben, ohne sie im Leben anwenden zu wollen? Berührung mit den feinstofflichsten Energien verfeinert das ganze Wesen. Wer den feurigen Pfad betrat, versteht die Verfeinerung, Kühnheit und Wachsamkeit, von der Ich spreche.