Bei der Erziehung des Herzens werden wir, ganz unmerklich für uns, an die Sphären der Feinstofflichen Welt gewöhnt. Dies geschieht nicht durch etwas Außergewöhnliches oder durch wundersame Phänomene, sondern durch geringste Empfindungen, die das feinfühlige Herz zu erkennen beginnt. Man muss den Gedanken über die Bedeutung zarter Gefühle bejahen, aber man sollte kein Frömmler werden, der sich in das Dogma unbedeutender Zergliederungen vergräbt. Das Herz wird die gewundene Linie zwischen dem Wesentlichen und dem Bedingten aufzeigen. Allmählich, kleinweise erkennen wir, dass es um uns Myriaden von Erscheinungen gibt, die in die Gesetze elementarer Physik nicht einbezogen werden können. Die Experimente werden zunehmen, und es wird sich eine ganze Reihe von Empfindungen der Feinstofflichen Welt bilden. Das wird der sichtbarste Beginn der Annäherung an die Feinstoffliche Welt sein. Diesen Empfindungen folgend, werden wir beginnen, auch den grobstofflichen Körper mit den besonderen Eigenschaften des nächsten Zustandes vertraut zu machen. In das Wesen der Gesetze der Feinstofflichen Welt eindringend, erlangen wir sogleich bestimmte Stufen in ihr. Wir erachten das Schulen des Bewusstseins als völlig natürlich für die feinstofflichen Gefühle, um auf diese Weise körperliche Eignung zu erlangen.