Magie ist wie eine Massage. Massage beschränkt künstlich und bringt die Körperformen sowie den Blutkreislauf wieder in Ordnung. Magie verbindet auch künstlich und stellt die Verbindung mit der Unsichtbaren Welt her. Ein normaler Organismus braucht keine Massage. Ein entwickelter Geist braucht keine Magie. Massage befasst sich mit kranken Organen. Magie vermittelt das Lehren von Zuständen und von Besänftigungen, ohne den geringsten Zugang zur Höheren Welt zu erschließen. Wurde einmal mit Massage begonnen, so muss man sie steigern, sonst ist das Gewebe von anormalem Wachstum und Zerstörung bedroht. Hat man sich der Magie zugewandt, ist es notwendig, ihre Beherrschung zu steigern, andernfalls werden die Elemente den Abschweifenden bedrängen. Bei diesem Vergleich der körperlichen mit der geistigen Welt erkennen wir dieselben Lebensgesetze. Dieselben Gesetze weisen darauf hin, dass für ein entwickeltes Bewusstsein die nächstliegenden Pfade die einfachsten sind. Bei Mäßigkeit wird sich der Magen nicht ausdehnen. Das Herz wird bei Verfeinerung des Geistes nicht verstummen.