Jemand, der von einer schrecklichen Krankheit befallen war, versuchte in einem Anfall von Hass, zum Schaden der Menschheit möglichst viele Gegenstände zu berühren. So bekundet sich die Regsamkeit des Bösen von selbst. Das Böse ist an keine bestimmten Personen gebunden, sondern allein an das Bedürfnis, allgemein Schaden zuzufügen. Würde sich Güte doch bloß durch eine noch größere Regsamkeit auszeichnen! Würde jeder, der von Güte erfüllt ist, sie doch mit jede Berührung aussäen! Welche Myriaden segensreicher Funken würden in den Raum gesandt werden, und wie einfacher wäre der Kampf mit dem Bösen! Freilich, zuweilen ist menschliche Güte sehr tief verankert, doch es mangelt ihr oft an Regsamkeit. Dies kommt vom Mangel an Herzensbildung. Die Potenz des guten Herzens arbeitet gewöhnlich krampfhaft und ist für Tatbereitschaft nicht immer aufgeschlossen. Jedoch gerade dieses krampfhafte Handeln ermöglicht viele Angriffe des Bösen, das gleich einer Kornschwinge nach allen Richtungen hin wirkt. Man kann sich nur durch einen undurchdringlichen Panzer von Güte verteidigen. Es ist nicht ratsam, die Rüstung sehr fest am Rücken anzulegen und gerade das Herz ungeschützt zu lassen.