Herz, § 402

Mantras sowie alle Gebete unterstützen den äußeren Rhythmus und dienen auch zur Verbindung mit den höheren Welten. Die meisten Menschen verstehen weder diesen äußeren noch den inneren Sinn eines Gebets. Die herrlichen Hymnen der Rig Veden verschwanden, weil sie nicht in die Herzen drangen. Dieser Mangel an Rhythmus kann als Zeichen der Endperiode des finsteren Zeitalters angesehen werden. Gerade die Finsteren stören mit allen Mitteln jegliche Harmonie. Disharmonie ist charakteristisch für alle zeitgenössischen Künste. Man kann sogar beobachten, dass Harmonie wie die Dur-Tonarten für altmodisch gehalten werden. Es ist ein gewisser Mut erforderlich, um weiterhin im Wohlklang feierlicher Dur-Tonart zu komponieren! So kann im gesamten Leben ein Abweichen von jedwedem Heldentum festgestellt werden. Feige Bosheit kennzeichnet die Anhänger der Finsternis und des Chaos auf der ganzen Welt. Das Herz verlangt jedoch nach Ordnung, denn es weiß, dass Chaos ansteckend ist. Jeder Verfall gebiert neuen Verfall!

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