Herz, § 40

Die Unsichtbare Welt nimmt am irdischen Leben weit mehr teil als angenommen wird. Ratet, die Aufmerksamkeit auf die vielen kleinen Erscheinungen zu lenken, die für gewöhnlich gar nicht beachtet werden. Nicht verblüffende und blendende Erscheinungen schaffen die unvergesslichen Folgeerscheinungen, sondern jene, die der beschränkte Verstand Zusammentreffen oder ‘Zufall’ nennt. Wenn wir sämtliche unerklärliche Erscheinungen des Herzens in Betracht ziehen, dann werden sogar unvorbereitete Gemüter jene Ungewöhnlichkeit bemerken, die dem ärztlichen Gutachten widerspricht. Nehmen wir zum Beispiel den sogenannten doppelten Puls, wenn eine äußere Beeinflussung scheinbar zwei Brennpunkte für den Organismus schafft. Jedoch die Erscheinung kosmischer Energie erklärt in völliger Schlichtheit, wie eng wir mit den Höchsten Kräften verbunden sind, und die äußeren Feuer und das Licht werden uns an dasselbe erinnern, wenn unsere Geisteszustände es zu sehen gestatten. Man muss das Wesen dieser Erscheinungen begreifen, ohne das vernünftige Denken aufzugeben. So kann man Magie in die Lehre des Herzens verwandeln. Jeder hat ein Herz, in dem für ihn das Energiepotential eingelagert ist, das bedeutet, dass die Neue Welt niemandem versagt ist. Wir nennen die Neue Welt das Wahrnehmen des Unsichtbaren Einen, sogar in seinem ursprünglichen Stadium. Sogar solches Verstehen könnte die neuen Grundlagen ins Leben rufen! Der Vereiniger von Energien, der Vereiniger von Wissen, die feurige Psychische Energie ist dem Agni Yogi verständlich. Streben nach Wissen wird zeigen, wie unmerklich sich das neue Bewusstsein aufschichtet und wie es die Lebenssubstanz verändert.

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