Um einer herzlichen Vorgangsweise näherzukommen, muss man in erster Linie die Welt herzlich lieben lernen. Genauer gesagt, man muss alles achten was mit dem Herzen verbunden ist. Viele Menschen erkennen den Unterschied zwischen dem Pfad des Gehirns und dem Pfad des Herzens nicht. Diesen ‘Gehirnmenschen’ fällt es schwer, die Höheren Welten überhaupt anzuerkennen. Sie begreifen auch die Vorzüge der Feinstofflichen Welt nicht. Das jeweilige Offenbarwerden der feinstofflichen Sphären entspricht dem Zustand des Herzens. So kennt ein Herz, das bereits im räumlichen Rhythmus widerhallt, sowohl den Klang der Sphären, als auch den feinstofflichen Wohlgeruch, und Blumen verneigen sich in Harmonie vor ihm. Wer feinstoffliche Blumen wahrnimmt, ist schon in die Sphäre der Schönheit aufgestiegen. Man kann diese verfeinerten Formen auch im Wachzustand wahrnehmen, dazu bedarf es jedoch eines entflammten Herzens. Man kann das herrliche Feuer des Herzens auch sehen, es flammt über dem Herzen auf. Um diese Fähigkeit zu erlangen, muss das eigene Herz entflammt sein. So bildet das Herz keine abstrakte, sondern eine reale Brücke zu den Höheren Welten.