Die Gedankenübertragung auf Entfernung sowie Fernheilung sind euch zur Genüge bekannt. Aber es ist notwendig, dies beharrlich zu wiederholen, weil die Menschen das Unbestreitbare am wenigsten gelten lassen wollen. Die Gedankenübertragung muss natürlich zugegeben werden, weil die Annahme der Segnungen über das Herz wesentlich erscheint. Sogar ein Telegrafenbeamter verwirrt die mechanischen Übertragungen, wie weit feinstofflicher muss daher der Empfang des Herzens sein. Außerdem wisst ihr, wie leicht ein fremder Gedanke das Bewusstsein durcheilt und trotz klarer Übermittlung vergessen wird. Das Herz muss die unaussprechlichen Worte in sein Innerstes aufnehmen. So können auch die heilsamsten Ströme leicht übersehen werden, wenn wir uns ihnen im Bewusstsein widersetzen. Das ganze Bett kann von den Strömen erschüttert werden, aber das Klopfen kann zurückgewiesen werden. Es ist auch gut, wenn das Herz gutwillig begreift, dass inmitten der Wärme nicht ohne besonderen Grund eisige Ströme aufkommen. Um diese einfachen wissenschaftlichen Erscheinungen zuzugeben, bedarf es keines blinden Glaubens, sondern allein eines zugänglichen guten Willens.